Crowdfunding zum EduCamp in Hattingen – jetzt-auch-m.it/kindern !

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[Klopf-klopf]

Fundraiser: Guten Tag, wir sind vom EduCamp. 
Wir möchten mit Dir über Geld sprechen. 🙂

Du: Äh, dafür habe ich jetzt keine Zeit. Das gucke ich mir später in Ruhe an. [will die E-Mail schließen]

Fundraiser: [stellen einen Fuß in den Posteingang] Sorry, es ist eilig und wichtig. Es dauert auch nicht lange. 

Du: Na gut, 50 Sekunden. Was wollt ihr?

Fundraiser: Das EduCamp in Hattingen wird in vielerlei Hinsicht anders werden: 48 Stunden Barcamp, 48 Stunden unter einem Dach … du hast hoffentlich davon gelesen …

Du: Äh, nein. Noch nicht. 

Fundraiser: Macht nichts, das lässt sich noch nachholen. Steht ja alles im Internet.

Du: Und jetzt wollt ihr wieder dieses Crowdfunding machen, bei dem man 50 Euro oder so spendet, damit nicht böse Konzerne oder so das EduCamp übernehmen?

Fundraiser: So ähnlich, aber doch ganz anders. Dieses Mal gibt es einen konkreten Verwendungszweck für das Crowdfunding. 

Du: … nämlich? [langsam ungeduldig]

Fundraiser: [mit Inbrunst] Kinder sollen kostenlos zum EduCamp kommen können.

Du: Hä?

Fundraiser: [im Verkäufer-Ton] Hattingen vereint alles unter einem Dach bzw. auf einem Gelände: Tagungsräume, Hotelzimmer, Essen, Kneipe, Schwimmbad, Grünes, Kletterwand, Fußball, Kicker usw. Es ist der perfekte Ort für EduCamper, die Kinder mitbringen wollen.

Du: Verstehe. Und die Kinder machen dann beim EduCamp mit oder wie?

Fundraiser: Das kommt drauf an. Wir organisieren Kinderbetreuung und Kinderprogramm für alle Altersstufen. Aber natürlich gibt es keine Altersgrenze, ab wann man beim EduCamp selbst teilnehmen bzw. teilgeben darf. Da das alles unter einem Dach ist, können die Grenzen auch fließend sein.

Du: Okay, okay. Und warum können die Eltern das nicht selbst zahlen?

Fundraiser: Können sie ja. Auch Eltern dürfen gerne beim Crowdfunding mitmachen. Sie können so zum Beispiel die Plätze für die eigenen Kinder finanzieren. Aber im Zweifelsfall soll das Kinder-Mitbringen bei niemandem am Geld scheitern. Darum geht es uns. 

Du: Aha. #ButterBeiDieFische! Wie sind die Konditionen?

Fundraiser: Wir sagen: 50 Euro finanzieren einen Kinderplatz. Oder auch einen Jugendplatz. Wir zählen erst 18-Jährige als Erwachsene, denn …

Du: [unterbricht] Aber die Teilnahme ist doch eh kostenlos, oder?

Fundraiser: [leise murmelnd] Ach, das haben sie dann doch alle gelesen …

Du: Was? 

Fundraiser: Nichts. Die EduCamper müssen nichts für die Teilnahme zahlen. Aber das bedeutet nicht, dass es keine Kosten gibt. Deswegen machen wir ja Fundraising. 

Du: Und was kostet da bitte 50 Euro?

Fundraiser: [an den Fingern abzählend] Räume, Vollverpflegung, zwei Übernachtungen, Kinderbetreuung, Kinderprogramm, Luftballons …

Du: Okay, dafür sind 50 Euro bei zwei Tagen ja nicht viel.

Fundraiser: [erfreut] Ge-nau! Also los geht’s. Hier noch mal das Wichtigste zum Ausschneiden:

  • 50 Euro sichert einen Platz. Selbstverständlich sind auch Spenden für mehrere, für halbe oder viertel Plätze möglich und willkommen. Jeder Euro zählt.
  • Wir organisieren damit das kinderreichste EduCamp, das es jemals gab.
  • Du bekommst dafür:
    • eine Spendenquittung, die bei der Steuererklärung wirkt
    • ein Dankeschön. Deine Spende findet Erwähnung auf unserer Homepage und auf der Veranstaltung selbst (nur ideell, keine Verlinkung, kein Geschenk). Falls das nicht gewünscht ist, bitte als Mitteilung beim Spenden vermerken.
    • keinen Teilnahmeplatz für sich selbst, für eigene oder bestimmte andere Kinder. Formell ist die Spende nicht zweckgebunden. Man kauft sich damit keinen Platz ein oder so ähnlich.


Du: Ich denke mal drüber nach.
Spenden-Button
Fundraiser: [mit Nachdruck] Aber nicht zu lange! Entscheide jetzt, heute, hier! Klicke hier, um per Paypal oder Überweisung zu spenden!

Du: [unverständlich]

Fundraiser: Dann danke für die Zeit, alles Gute erstmal! [wendet sich ab]

Du: [ruft hinterher] Moment! Ich habe noch eine Frage. 

Fundraiser: [dreht sich noch einmal zur E-Mail um] Ja? 

Du: Gibt es eine #Hüpfburg?

Fundraiser: Ab 2.500 Euro Crowdfundingaufkommen können wir darüber sprechen.

Du: Ich spende!

— 
Kontakt: Philipp Wartenberg, Jöran Muuß-Merholz und Guido Brombach 
kontakt@jetzt-auch-m.it

Das 48 h EduCamp / jetzt-auch-m.it/kindern?

 

jetzt-auch-m.it/kinder?

Auch Kinder sind bei uns willkommen.  Das Orgateam will die Teilnahme für Familien / Alleinerziehende etc. am Herbst-EduCamp in Hattingen erleichtern, um allen Interessierten an dem Austausch in der Community teilhaben zu lassen.

Das Dilemma

Auch das #echat14 wird an einem Wochenende (mit vorgelagertem Feiertag) stattfinden. Also die Zeit, die wir traditionell eigentlich mit unseren Familien verbringen. Aber eben auch in der Zeit, in der so eine Konferenz unsere normale Arbeitszeit nicht “stiehlt”. Ein Dilemma also, aus dem man sich vielleicht damit befreien kann, in dem man die Familie einfach für ein Wochenende mit nach Hattingen bringt?

Integrationsoptionen für Kinder/Familien in das #echat14

Raum ist ausreichend vorhanden. Bei schönem Wetter kann man im Freien Beschäftigungen anbieten. Bei schlechtem Wetter ist im Haus des DGB Tagungszentrums ebenfalls genügend Platz. Einen Rahmen können die Wiese, das Volleyballfeld, der Fußball- und Basketballplatz, die Kletterwand, der Reiterhof, die Schwimmhalle, eine Kegelbahn, Kicker- und Billiardtische und unsere ausgedachten Aktionen / wie auch die Teilhabe unserer Kinder an den Sessions bieten.

https://youtube.com/watch?v=K26I3n0v584%3Frel%3D0

So wie Jörans Töchter eine ganze eigene Session auf dem EduCamp in Ilmenau angeboten haben …. oder auf dem EduCamp in Berlin, wo der Sohn einer Teilnehmerin uns in der Session „Minecraft“ mit seinen Erfahrungen verblüffte …

Neben einer Kinderbetreuung auf dem EduCamp-Gelände wäre auch ein Ausflug in den Wald oder eine in der Nähe befindlichen Burg  inkl. Picknick oder Grillen denkbar.

Umsetzung der Betreuung

Während eine Betreuung vor Ort das kleinste Hindernis darstellt – ein paar wechselnde Teilnehmer/innen und ein Babysitter sind ebenso schnell gefunden wie ein wenig Spielzeug oder ein Filmvorführgerät – wären Ausflüge natürlich nur zusammen mit einem Elternteil denkbar – allein schon aus Versicherungsgründen.

Fragezeichen über den Köpfen des Orga-Teams

Die Frage nun: Ist sowas überhaupt gewünscht?

Wollen EduCamp-Besucher ihre Partner und Kinder mit nach Hattingen bringen und einem “Freizeitprogramm” aussetzen oder sogar direkt an dem Themenaustausch in den Sessions teilhaben lassen?

Familie und EduCamp muss sich nicht ausnehmen, die Frage ist halt nur: Wie nehmen sie sich an?!  Die Frage des Orga-Teams ist, besteht daran überhaupt Interesse?

Umfrage

Bitte klickt dazu auf die kleine Umfrage (2 Minuten Aufwand), in der die Wahrscheinlichkeit eures Kommens mit der Anzahl / Alter der Kinder kombiniert wird. In den Kommentaren können gerne Anregungen für das Orga-Team hinterlassen werden.